China läuft auf anderen Apps als der Rest der Welt, und eine halbe Stunde Einrichtung zu Hause entscheidet darüber, ob Sie mühelos durch die Reise gleiten oder in einer Ankunftshalle stehen und kein Taxi rufen können. Die gute Nachricht: Die Liste ist kurz, das meiste funktioniert inzwischen auf Englisch, und fast alles lässt sich vor der Abreise einrichten. Hier steht, was Sie installieren sollten, was Sie sich sparen können und was nach der Landung stillschweigend nicht funktioniert.
In diesem Guide
1. Die fünf, auf die es ankommt
| App | Wofür | Englisch? |
|---|---|---|
| Alipay | Überall bezahlen, dazu Tickets, Nahverkehr und Mini-Programme | Ja |
| Bezahlen, Nachrichten — und der Weg, auf dem Betriebe Sie kontaktieren | Ja | |
| Amap (Gaode) | Karten, Nahverkehr und Echtzeit-Verkehrslage | Ja, in den Einstellungen |
| DiDi | Fahrdienst | Ja |
| Trip.com | Züge, Flüge und Hotels | Ja |
- Alipay und WeChat sind nicht optional. Mit ihnen bezahlt das Land alles, von der U-Bahn-Fahrt bis zur Schale Nudeln, und beide akzeptieren inzwischen internationale Karten — die vollständige Einrichtung steht im Guide zum mobilen Bezahlen.
- Die Mini-Programme darin sind so wichtig wie die Zahlfunktion. Eintrittstickets, U-Bahn-QR-Codes, Leihräder und Museumsbuchungen laufen meist innerhalb von Alipay oder WeChat statt über eigene Apps.
- Halten Sie Ihre heimische SIM-Nummer erreichbar für die Bestätigungscodes bei der Einrichtung — der eSIM-Guide erklärt, wie Sie Datenverbindung und Ihre gewohnte Nummer gleichzeitig haben.
2. Karten: was Sie statt Google nutzen
- Amap (Gaode) ist der Standard. Stellen Sie die Oberfläche in den Einstellungen auf Englisch um; Fuß-, U-Bahn- und Autorouten sind ausgezeichnet und in Echtzeit.
- Apple Maps funktioniert auf dem Festland gut und ist auf dem iPhone die einfachste Lösung, wenn Sie keine neuen Konten anlegen wollen.
- Google Maps ist praktisch unbrauchbar über eine Verbindung auf dem Festland — veraltete Kartendaten, keine verlässliche Verbindungsauskunft, dürftige Geschäftseinträge.
- Laden Sie Offline-Karten jeder Stadt herunter. In U-Bahn-Tunneln und alten Gassen verschwindet Ihr Signal — und dort brauchen Sie die Karte am dringendsten.
- Speichern Sie Ihr Hotel in chinesischen Schriftzeichen. Der nützlichste Screenshot auf Ihrem Handy ist der Name und die Adresse Ihres Hotels auf Chinesisch, um sie einem Fahrer zu zeigen.
- Adressen findet man über den Namen, nicht über die Hausnummer. Suchen Sie nach dem Gebäude oder dem Betrieb, nicht nach „Irgendeine Straße 142".
3. Taxis, Züge und Tickets
- DiDi — die Fahrdienst-App, mit englischer Oberfläche und integrierter Übersetzung der Nachrichten an den Fahrer. Weit weniger Reibung, als ohne gemeinsame Sprache ein Taxi heranzuwinken.
- Trip.com — der praktische Weg, Schnellzüge auf Englisch zu buchen. Die offizielle App 12306 ist maßgeblich, aber stark auf Chinesisch; Einzelheiten im Bahn-Guide.
- U-Bahn-QR-Codes stecken in den meisten Städten in Alipay oder WeChat — keine eigene App und kein Fahrkartenautomat.
- Eintrittstickets werden zunehmend Tage im Voraus auf Ihren Reisepass gebucht, innerhalb eines Mini-Programms. Genau so läuft es bei der Verbotenen Stadt und den meisten großen Sehenswürdigkeiten.
- Leihräder entsperren Sie in den meisten Städten über Alipay — wirklich die schönste Art, sich durch Pekings Hutongs oder entlang der Ufermauer von Xiamen zu bewegen.
Auf einer gestalteten Reise wird das meiste davon optional. Die Buchungen sind bereits erledigt, und vor der Tür steht ein Fahrer — die Apps werden zur Bequemlichkeit statt zur Abhängigkeit. Siehe unsere Reisen oder nennen Sie uns Ihre Termine.
4. Essen, Übersetzen und alles Weitere
- Übersetzung: Apple Translate, Microsoft Translator oder Baidu Translate. Google Übersetzer ist auf dem Festland nicht zuverlässig erreichbar, bauen Sie die Reise also nicht darauf auf.
- Die Kameraübersetzung ist die entscheidende Funktion — halten Sie sie auf eine Speisekarte, ein Schild oder einen Fahrkartenautomaten. Laden Sie das chinesische Offline-Paket vor dem Abflug herunter.
- Dianping und Meituan sind der Ort für Restaurantbewertungen und Wartenummern. Beide sind primär auf Chinesisch, aber Sternebewertungen und Fotos versteht jeder, und über Dianping entscheiden die Einheimischen, wo sie essen.
- Bestellt wird oft per QR-Code am Tisch, auf Chinesisch. Die Kameraübersetzung löst das; ebenso ein Fingerzeig auf das, was am Nachbartisch steht.
- Xiaohongshu (RED) ist die Plattform, auf der jüngere chinesische Reisende Aussichtspunkte und Cafés finden. Nur auf Chinesisch, aber visuell navigierbar und oft Monate vor den englischsprachigen Guides.
- Was nicht funktioniert: Viele westliche Apps und Dienste sind über eine Verbindung auf dem Festland nicht erreichbar. Eine internationale Roaming-eSIM leitet Ihren Datenverkehr über das Ausland, weshalb Ihre gewohnten Apps damit weiterhin funktionieren — der eSIM-Guide behandelt das ausführlich.
5. Die Reihenfolge der Einrichtung vor dem Abflug
- 1. Alipay und WeChat — installieren, mit Ihrer Telefonnummer verifizieren, eine internationale Karte hinterlegen und nach Möglichkeit eine Testzahlung durchführen. Machen Sie das zuerst; alles andere fällt danach leichter.
- 2. Ihre eSIM oder Ihren Roaming-Tarif, vor der Abreise aktiviert und getestet.
- 3. Amap oder Apple Maps, mit heruntergeladenen Offline-Karten Ihrer Städte.
- 4. DiDi und Trip.com, bei beiden angemeldet.
- 5. Eine Übersetzungs-App mit dem chinesischen Offline-Paket.
- 6. Screenshots: Hotelnamen und -adressen auf Chinesisch, die Datenseite Ihres Reisepasses, Ihre Versicherungsnummer und etwaige Allergien auf Chinesisch notiert (gesund bleiben in China).
- Nehmen Sie eine Powerbank mit. Ihr Handy ist jetzt Geldbörse, Ticket, Karte und Übersetzer — ein leerer Akku bedeutet einen wirklich gestrandeten Nachmittag (Packliste).
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